Ist Figma wirklich gut? Ein Designer teilt seine echten Erfahrungen

Haben Sie schon mal ein Design fertiggestellt, es einem Kollegen geschickt, der Änderungen wünschte, Sie überarbeiteten es und schickten es zurück, und dann kamen weitere Änderungen… hin und her per Dateitransfer, die Versionen aus den Augen verloren, bis Sie nicht einmal mehr wussten, welche die aktuellste ist?

Früher war es in meinem Designteam genauso. Wir verwendeten Sketch für Designs, Dateien wurden lokal gespeichert, und wir teilten Dateien über WeChat oder Cloud-Laufwerke. Das Schlimmste war, als zwei Kollegen gleichzeitig dieselbe Datei bearbeiteten, jeder verschiedene Versionen speicherte — das Zusammenführen war eine absolute Katastrophe.

Dann wechselte unser Team zu Figma. Ehrlich gesagt fühlte es sich anfangs seltsam an, da wir jahrelang Sketch verwendet hatten. Aber nach einem Monat konnte unser gesamtes Team nicht mehr zurück.


Was ist Figma? In einem Satz erklärt

Figma ist ein Online-UI-Design-Tool, mit dem Designer Oberflächendesigns und interaktive Prototypen erstellen können, und Teammitglieder können gleichzeitig an derselben Datei bearbeiten. Der größte Unterschied zu Sketch und Adobe XD ist — keine Installation nötig, einfach einen Browser öffnen, und alle können gleichzeitig an derselben Datei arbeiten.


Welche Probleme kann es tatsächlich lösen?

Problem 1: Team-Zusammenarbeit, Versionswirrwarr

Unser alter Workflow sah so aus: Designer A erstellt den ersten Entwurf, exportiert die Datei und schickt sie an Designer B zur Bearbeitung, Designer B überarbeitet sie und schickt sie zurück… wenn auch der Produktmanager sie sehen musste, mussten wir eine weitere Kopie schicken. Dateien flogen hin und her, Versionsnummern gerieten durcheinander.

Nach dem Wechsel zu Figma arbeiteten wir alle direkt an derselben Datei zusammen. Designer A erstellt den ersten Entwurf, Designer B bearbeitet online in Echtzeit, der Produktmanager prüft online — wer was geändert hat, wird in Echtzeit angezeigt. Sie können sogar Kommentare hinzufügen, wie “Sollten wir die Farbe dieses Buttons ändern?” Designer A sieht den Kommentar und antwortet “Erledigt.”

Kein “Hin- und Herschicken von Dateien” mehr.

Problem 2: Interaktive Prototypen erforderten zusätzliche Tools

Früher waren statische Bilder beim Erstellen von Produktprototypen nicht intuitiv genug — Kunden konnten sie nicht verstehen. Für interaktive Prototypen mussten wir Axure oder andere Tools verwenden, die mühsam zu erlernen waren.

Figma verfügt über integrierte Prototyping- und Interaktionsfunktionen. Sie beenden Ihr Design, wechseln in den Prototyp-Modus, stellen Seitenübergänge und Animationen ein und generieren einen anklickbaren, interaktiven Prototyp. Kunden erhalten einen Link, öffnen ihn und können ihn wie ein echtes Produkt erleben.

Keine zusätzlichen Tools nötig — Figma macht alles.

Problem 3: Computerwechsel bedeutete erneute Synchronisation der Designdateien

Das Ärgerlichste an Sketch war der Computerwechsel. Designdateien waren auf dem alten Computer, und der neue Computer hatte nichts. Entweder Synchronisation über eine Cloud oder einen USB-Stick — so lästig.

Figma ist cloudbasiert — alle Dateien sind online gespeichert. Sie gehen zu einem beliebigen Computer, öffnen einen Browser, loggen sich in Ihr Konto ein, und alle Ihre Designdateien sind da. Computerwechsel? Gibt es nicht.


Ist es einfach zu bedienen? Erfordert etwas Einarbeitung

  1. Registrierung auf der offiziellen Seite (figma.com), kostenlose Version verfügbar
  2. Auf “Neue Datei” klicken, um eine neue Datei zu erstellen
  3. Mit der linken Symbolleiste zeichnen, ähnlich wie Sketch und XD
  4. Um Interaktionen hinzuzufügen, in den Prototyp-Modus wechseln und Übergänge einstellen
  5. Zur Zusammenarbeit auf “Teilen” klicken und Kollegen einladen

Wenn Sie Sketch oder Adobe XD verwendet haben, ist Figma schnell zu erlernen — die Bedienungslogik ist ähnlich. Wenn Sie noch nie ein UI-Design-Tool verwendet haben, kann es ein paar Tage dauern, um sich einzuarbeiten.


Wie schneidet es im Vergleich zu ähnlichen Tools ab?

AspektFigmaSketchAdobe XD
BenutzerfreundlichkeitBenutzerfreundlich, leicht zu erlernenKomplexere FunktionenErfordert Vertrautheit mit Adobe-Ökosystem
Team-ZusammenarbeitEchtzeit-Zusammenarbeit, sehr starkEingeschränkte ZusammenarbeitGrundlegende Zusammenarbeit
PrototypingFunktionsreichEinfache InteraktionenLeistungsstarke Interaktionsfunktionen
PlattformunabhängigkeitWeb + Desktop, beides funktioniertNur MacMulti-Plattform
PreisKostenlose Version ausreichendKostenpflichtigKostenpflichtig

Mein Rat: Wenn Sie ein einzelner Designer sind, funktionieren Sketch oder XD gut. Aber für die Team-Zusammenarbeit ist Figma die bessere Wahl. Und es ist kostenlos — die persönliche Version ist mehr als ausreichend.


Was sagen andere Nutzer?

@Designteam Xiaoli: “Die Echtzeit-Zusammenarbeitsfunktion von Figma ist unglaublich! Teammitglieder können gleichzeitig bearbeiten, keine Sorgen mehr um Versionswirrwarr.”

@Produktmanager Xiaowang: “Prototypen mit Figma zu erstellen ist so praktisch. Kunden können sie direkt erleben, und die Kommunikation hat sich deutlich verbessert.”

@UI-Designer Xiaozhang: “Figmas Komponentensystem und Auto-Layout-Funktionen haben meine Design-Effizienz enorm gesteigert.”


Zusammenfassung

Figma ist kein geheimnisvolles Tool, aber es löst einige reale Probleme — Team-Zusammenarbeit und Prototyping.

Für Designteams ist es eines der lohnenswertesten Tools. Und die kostenlose Version bietet bereits einen umfassenden Funktionsumfang, mehr als genug für einzelne Benutzer.

Offizielle Seite: https://www.figma.com/ Sicherheitstipp: Registrieren und nutzen Sie über die offizielle Seite, achten Sie auf den Schutz Ihrer Kontoinformationen. Preis: Die kostenlose Version ist bereits sehr umfassend, mehr als genug für einzelne Benutzer. Teams können die kostenpflichtige Version in Betracht ziehen.

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